Mit dem offiziellen Spatenstich hat die Gemeinde Heede den Startschuss für eines ihrer bedeutendsten Zukunftsprojekte gegeben. Das ehemalige Feuerwehrhaus im Ortszentrum wird zu einem modernen Haus der Gesundheit um- und ausgebaut. Damit bleibt das Gebäude auch nach seiner ursprünglichen Nutzung ein Ort für das Wohl der Bürgerinnen und Bürger – vom Haus der Sicherheit zum Haus der Gesundheit.
Bereits bei den Planungen für das inzwischen längst fertiggestellte neue Feuerwehrhaus hatte die Gemeinde die zukünftige Nutzung des bisherigen Standortes mitgedacht. Aus diesen Überlegungen entstand das Projekt „Haus der Gesundheit“, das nun in die Umsetzungsphase geht. Ziel ist es, die Gesundheitsversorgung vor Ort weiter auszubauen. Vor allem die direkte Nachbarschaft zur langjährig etablierten Hausarztpraxis schafft ideale Synergieeffekte im neu entstehenden Gesundheitsquartier mitten im Ortszentrum.
„Als Gemeinde Heede legen wir großen Wert auf eine vorausschauende und zukunftsgerichtete Entwicklung unseres Ortes. Das Haus der Gesundheit stellt dabei einen wirklichen Meilenstein dar. Es ist uns gelungen die Nachnutzung eines zentral gelegenen Gebäudes mit der Stärkung der Gesundheitsversorgung in unserer Gemeinde zu vereinen. So sieht nachhaltige Entwicklung in Heede aus“, erklärt Bürgermeister Antonius Pohlmann.
Das eingeschossige Haus der Gesundheit wird über eine Gesamtnutzfläche von knapp 620 Quadratmetern verfügen und Platz für mindestens vier verschiedene Praxen bieten. Die größte Fläche mit rund 390 Quadratmetern wird die Physiotherapiepraxis von Kathrin Eilers einnehmen. Darüber hinaus konnten bereits Nicole Franke mit ihrem Gesundheitscoaching sowie die Ernährungsberatung von Josefine Hunfeld als zukünftige Partner für das Haus der Gesundheit gewonnen werden.
Das bestehende Gebäude wird umfassend saniert und erweitert. Durch die Bündelung verschiedener gesundheitsbezogener Angebote entsteht ein wichtiger Baustein für eine wohnortnahe und zukunftsfähige Gesundheitsversorgung in Heede.
Samtgemeindebürgermeister Hermann Wocken betont, dass das Projekt Strahlkraft für die ganze Samtgemeinde hat. „Heede beweist mit dieser Investition in die Gesundheitsversorgung, die gerade im ländlichen Raum eine immer wichtigere Rolle spielt, Weitsicht. Vom wachsenden Angebot profitieren besonders die Bürgerinnen und Bürger vor Ort, aber natürlich auch die ganze Samtgemeinde. Das ist ein Gewinn für uns alle“, so Wocken.
Für das Projekt wurde bereits ein Förderantrag in Höhe von 500.000 Euro vom Amt für regionale Landesentwicklung (ArL) bewilligt. Eine weitere Förderung durch den Landkreis Emsland ist beantragt. Die Gesamtkosten werden derzeit auf rund 1,5 Millionen Euro geschätzt.
Dem Spatenstich vorausgegangen war ein weiterer besonderer Programmpunkt. Im Rahmen des Besuchs trug sich die Parlamentarische Staatssekretärin für Digitales und Staatsmodernisierung Gitta Connemann in das Goldene Buch der Gemeinde Heede ein.







